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ein gedicht

es gab einmal einen lebendigen

er wußte nichts vom tod

er war wie ein toter

der ja auch nicht mehr

das leben kennt

dann hörte der lebendige vom tod

und erfuhr, was das ist

der lebendige hatte angst

was war er nun noch?

er war nicht mehr glücklich

er war noch nicht tot

war er vielleicht schon ein sterbender?

ist der tod das zentrum des lebens

oder doch nur sein kleines ende?

warum machen wir aus dem tod

ein jahresende, die große zäsur

wenn doch das leben gegenwärtiger ist

wenn der tod nur dazu da ist

daß wir einmal wirklich schlafen gehen

so echt und ganz wirklich

wie es war als wir den ersten kuß empfingen

als wir das erste mal an einer blüte rochen

um zu bemerken, da ist das wunderbare

und ich bin nicht weit weg davon

und so ist der tod vielleicht kein letzter atemzug

kein verlust und kein ende

sondern er ist ein aufatmen dort wo das leben anders ist

wo es keinen tod mehr gibt

wo es so ist wie es hier nicht sein kann

wo die blüte welkt, wo man stirbt, wo man leiden muß

vielleicht blühen uns die blüten von einem tod her zu

und wir wissen nichts und leiden nur deswegen

weil wir noch nicht gestorben sind

4.1.15 15:33
 


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